Belichtung

Belichtung / Local Adjustment / Helligkeit / Kontrast / Sättigung

Auf der Capture One-Werkzeugregisterkarte für die Belichtung können Sie Belichtung, Kontrast, Helligkeit, Sättigung, Tonwerte und Klarheit einstellen.

Regulieren der Belichtung

  1. Klicken Sie auf das Symbol Belichtungswarnung (siehe Kreis), um Bereiche eines Bildes zu markieren, die möglicherweise überbelichtet sind.
    Alle Bereiche, die eventuell stark überbelichtet sind, werden rot ausgefüllt (Standardeinstellung). (Erhalten Sie Informationen zum Ändern der Einstellungen für die Belichtungswarnung.)
  2. Das HDR-Werkzeug hilft Ihnen dabei, verlorene Details in Spitzlicht- und Schattenbereichen wiederherzustellen.
    Die Schieberegler Spitzlicht und Schatten beeinflussen auch alle Farben und Farbnuancen.
    Versuchen Sie zunächst, die in den Spitzlichtern verborgenen Informationen (Pixel) vorsichtig wiederherzustellen, und passen Sie dann allmählich die Schattentöne an. Das Werkzeug für die Belichtung hat auch Einfluss auf die Darstellung von Farben.
  3. Unter Lokale Einstellungen können Sie die Belichtung ändern, wenn bestimmte Bereiche eines Bildes überbelichtet sind.

Tipp: Das Werkzeug für die Belichtung hat auch Einfluss auf die Darstellung von Farben. Farbtöne erscheinen häufig übersättigt, aber das kann über den Schieberegler für die Sättigung behoben werden, für den entsprechend kleinere Werte eingestellt werden.

Video: Exposure Warning

Learn about exposure warnings in this video tutorial. (Click on the image to the right). Use the Exposure Warning tool in Capture One Pro 7 to adjust exposure, contrast, brightness and saturation.

Anpassen der Belichtung

  1. Wechseln Sie auf der Werkzeugregisterkarte Belichtung zum Werkzeug „Belichtung“.
  2. Erhöhen oder Verringern Sie den Wert mit dem Belichtungsregler.

Hinweis: Dieser Schieberegler ist so eingestellt, dass er einen Bereich von +/- 2,5 Blendenstufen bietet. Er stellt die Belichtung in sehr ähnlicher Weise ein, wie Sie es mit den Bedienelementen der Kamera tun.

Anpassen von Kontrast, Helligkeit und Sättigung

  1. Wechseln Sie zur Werkzeugregisterkarte Belichtung.
  2. Passen Sie im Werkzeug den Schieberegler Kontrast nach rechts an, um den Kontrast für das gesamte Bild zu erhöhen. Bewegen Sie ihn nach links, um den Kontrast zu verringern.
  3. Das Werkzeug „Belichtung“ beinhaltet einen Schieberegler für die Helligkeit, der sich hauptsächlich auf die Mitteltöne eines Bildes auswirkt. Wenn Sie den Schieberegler nach links bewegen, erhöht sich der Kontrast der Mitteltöne. Bewegen Sie ihn nach rechts, werden Schattenbereiche aufgehellt und der Kontrast verringert.
  4. Passen Sie den Schieberegler Sättigung an, um die Bildsättigung zu erhöhen oder zu verringern .

Anpassen von HDR-Bildern

  1. Wechseln Sie zur Werkzeugregisterkarte Belichtung.
  2. Im Werkzeug HDR können Sie mit dem Schieberegler für Schatten die dunklen Bereiche und mit dem Schieberegler für Spitzlicht die hellen und überbelichteten Bereiche anpassen.
  3. Die Schaltfläche „Automatisch anpassen“ (A) liefert einen guten Ausgangspunkt. (Klicken Sie auf das Symbol A).

Video: HDR Tool

Learn about the High Dynamic Range (HDR) tool in this video tutorial. (Click on the image to the right).
With the HDR tool in Capture One Pro 7, you can bring out even more details in the shadows and highlights. This tool helps you to perfect high-contrast scenes by recovering blown out highlights and opening up dark shadows.

Anpassen von Eingangstonwerten Pro

  1. Wechseln Sie zur Werkzeugregisterkarte Belichtung.
  2. Verwenden Sie im Werkzeug für Tonwerte die Funktion Auto (A), oder verschieben Sie die Punkte für dunkel/mittel/hell.
  3. Klicken Sie bei Bedarf auf Rot, Grün oder Blau, um auf separate R-, G- und B-Kanäle zuzugreifen und diese anzupassen.

Anpassen von Eingangstonwerten mit Schatten- und Spitzwertauswahl Pro

  1. Wechseln Sie zur Werkzeugregisterkarte Belichtung.
  2. Wählen Sie im Werkzeug Tonwerte die Schattenauswahl aus (siehe orangefarbene Markierung), und klicken Sie im Viewer auf einen dunklen Bildbereich.
  3. Wählen Sie die Spitzlichtauswahl aus, und klicken Sie im Viewer auf einen hellen Bildbereich.
  4. Verwenden Sie im Werkzeug für Tonwerte die Funktion Auto (A), oder verschieben Sie die Punkte für dunkel/mittel/hell.
  5. Klicken Sie bei Bedarf auf Rot, Grün oder Blau, um auf separate R-, G- und B-Kanäle zuzugreifen und diese anzupassen.

Anpassen von Gradationskurven Pro

  1. Wechseln Sie zur Werkzeugregisterkarte Belichtung.
  2. Klicken Sie im Werkzeug Gradationskurve auf eine diagonale Linie, um einige Punkte festzulegen, und ziehen Sie dann die Kurvenlinie.
  3. Sie können auch Punkte hinzufügen, indem Sie das Auswahlwerkzeug für Tonwerte auswählen und auf verschiedene Bereiche des Bildes im Viewer klicken.

Tipp: Klicken Sie auf das Symbol Voreinstellungen verwalten, und verwenden Sie eine integrierte Voreinstellung als Ausgangspunkt.

Erhalten Sie Informationen zu erweiterten Verfahren mit dem Werkzeug für Gradationskurven.

Hinweis: Mit dem Werkzeug für Tonwerte steuern Sie die Gesamtverteilung der Tonwerte in einem Bild. Das Werkzeug „Gradationskurve“ bietet Benutzern die Möglichkeit, den Bereich innerhalb der Schatten- und Spitzlichtgrenzen neu zuzuordnen, die mit dem Werkzeug „Tonwerte“ festgelegt wurden.

Video: The Clarity Tool

Understand how to use the Clarity tool in Capture One Pro 7 in this video tutorial. (Click on the image to the right). The enhanced Clarity tool in Capture One Pro 7 can improve hazy images by adjusting local contrast. The tool now allows negative clarity values, which helps smooth out local contrast in portrait images.

Anpassen der Klarheit: Neutral

  1. Wechseln Sie zur Werkzeugregisterkarte Belichtung.
  2. Wählen Sie für das Werkzeug „Klarheit“ die Option Neutral aus dem Dropdown-Menü Methode aus.
  3. Positive Werte auf dem Schieberegler für die Klarheit bedeuten einen höheren Kontrast, während negative Werte einen niedrigeren Kontrast und eine geringere Schärfe bedeuten.

Tipp 1: Ein positiver Wert auf dem Schieberegler für die Klarheit hilft dabei, einen möglichen Schleier zu verringern. Dieser Effekt ist besonders bei Landschaftsbildern effektiv.
Tipp 2: Ein negativer Wert auf dem Schieberegler für die Klarheit erzeugt einen Glättungseffekt, der besonders für Porträtbilder geeignet ist, um Hauttöne zu glätten.

Anpassen der Klarheit: Durchschlag

  1. Wechseln Sie zur Werkzeugregisterkarte Belichtung.
  2. Wählen Sie für das Werkzeug „Klarheit“ die Option Durchschlag aus dem Dropdown-Menü Methode aus.
  3. Ein positiver Wert auf dem Schieberegler für die Klarheit bietet einen höheren Kontrast und ebenfalls eine stärkere Farbsättigung. Ein negativer Wert verringert den Kontrast.
  4. Passen Sie den Schieberegler für die Struktur an, um die Definition auf lokale Bereiche eines Bildes auszuweiten. Der Effekt kann insbesondere die Kantenschärfe erhöhen.

Tipp: Die Klarheit wird auch als lokale Anpassung angewendet.

Hinweis: Der Effekt des Werkzeugs „Klarheit“ hängt vom Bild ab, auf das es angewendet wird. Ein positiver Wert auf dem Schieberegler für „Neutrale Klarheit“ erhält grundsätzlich die Farbe, erhöht den Kontrast und verringert den Schleier. Ein positiver Wert auf dem Schieberegler für die „Durchschlagsklarheit“ erhöht den Kontrast, verringert den Schleier und verstärkt die Farbsättigung, wodurch ein Bild mehr „Durchschlag“ erhält. Die Auswirkung durch das Erhöhen des Werts auf dem Schieberegler für die Struktur macht sich besonders bemerkbar, wenn dies auf Bilder angewendet wird, die komplexe Strukturen enthalten, z. B. Bäume, bei denen die Äste und Zweige hervorstechen und betonter sind.

 

Sättigung

Bei maximaler Verringerung der Sättigung wird das Bild letztlich Schwarz/Weiß. Damit wiederum ändert sich auch das Histogramm von RGB nach monochrom, obwohl das Bild weiterhin im RGB-Farbraum bleibt (ausgewählter Ausgabefarbraum). Dieses Werkzeug ändert nicht einfach nur die normalen Sättigungswerte – es tut dies auf intelligente Weise. Die positiven Werte (Regler nach rechts) sind mit dem vergleichbar, was in Softwareprodukten von Drittanbietern als „Vibrance“ (Lebendigkeit, Lebhaftigkeit oder Brillanz) bezeichnet wird. „Vibrance“ geht vorsichtiger mit den Hauttönen um und kann zum Beispiel einen blauen Himmel vertiefen, ohne die übrigen Bildbereiche zu übersättigen. Die negative Werte stellen herkömmliche Sättigungseinstellungen dar.

Video-Lernprogramm: Belichtung

Peter Eastway führt vor, wie Sie Belichtung und HDR (Hochkontrast) optimal anpassen, um ein optimales Ergebnis aus RAW-Dateien herauszuholen.